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markus ullrich 1AX8 ist einfach gigantisch!

Hey Jacques,

Nachdem ich bereits stolzer Besitzer des „ur“-AXE-FX war und auch das AXE-FX II seit Erscheinen nutze, hatte ich schon sehr lange auf eine reine Bodenversion gehofft und bereits am Tag der Ankündigung bei G66 vorbestellt. Mein AXE-FX II sollte bleiben, aber eben künftig nur noch im Studio genutzt werden. Für Gigs und Rehearsals jedoch schien das AX8 aber die perfekte Lösung zu sein, die die MFC-Fußleiste mit dem AXE-FX II in etwas abgespeckter Leistung verbindet.

Schien nicht nur so, ist auch so. Ich besitze das AX8 nun seit zwei Monaten, spiele in der Probe direkt über die PA und je nach Bedarf zusätzlich über eine aktive Monitorbox als ergänzende „Abhöre“.
Wer das AXE-FX II kennt braucht keinerlei Einarbeitung und kann sofort loslegen. Die acht Poti für die wichtigsten Einstellungen im Amp fallen zudem sofort positiv ins Gewicht, da man eben nicht mehr ins Menü eintauchen muss, sondern „on the fly“ schnelle Korrekturen vornehmen und abspeichern kann.

Das AX8 ist wie erwähnt gegenüber dem AXE-FX II leicht abgespeckt, allerdings hat man Zugriff auf alle Amps und muss lediglich in den einzelnen Presets etwas Leistung einsparen. Für ein Livesetting reicht das dennoch mehr als aus aus, die wichtigsten Effekte packt man problemlos rein und durch die X/Y-Umschaltung hat man auch die Möglichkeit, in einem einzigen Preset zwischen zwei Amps/Effekteinstellungen hin- und herzuswitchen.

AX8Die beiden ersten Gigs bestand das AX8 mit Bravour. Der Sound war, wie natürlich bereits vom AXE-FX II gewohnt, tadellos. Zum Konzert einfach nur ein Pedalboard (AX8 + Sender + Expressionpedal) mitbringen zu müssen und Platz und Gewicht zu sparen, kann nicht hoch genug bewertet werden.

Der knallharte Roadtest folgte dann bei unserer US/Kanada-Tour. Aus Platz- und Gewichtsgründen habe ich auf ein roadtaugliches Case verzichtet, das AX8 nahm ich bequem im Handgepäck mit ins Flugzeug.

Keine Pedale, keine Endstufe, nur das AX8 und eine Gitarre. Reicht das für eine Tour mit täglich mehr als 1000 Leuten im Publikum aus? Und ob!

Bei allen Gigs habe ich direkt per Output1 FOH angesteuert, den gleichen Sound ließ ich mir auf meinen Monitor legen. Das AX8 am vorderen Bühnenrand platziert, mit Strom versorgt, XLR-Kabel an Output1 (FOH) eingesteckt, Gitarre eingestöpselt – fertig. Der Aufbau dauerte keine Minute, der tägliche Soundcheck ebenfalls nicht länger, der Sound war durchweg glasklar und brillant. septagon

Für das komplette Liveset reichte mir ein einziges (!) Preset aus, welches ich in in vier Scenes (Clean, Crunch, Rhythm und Lead) und 4 Effekten (IA) unterteilt habe. Je nach Scene werden in diesem Preset, Delay, Reverb und Drivepedal zugeschaltet und der jeweilige Amp ausgewählt, als IA stehen Delay, Reverb, Pitch und Chorus zur Verfügung. Wer mehr benötigt, kann natürlich jederzeit zusätzliche Presets erstellen, ich bevorzuge live aber ein simples Setup, sodass ich bei Bedarf schnell Korrekturen vornehmen kann und das Lautstärkeverhältnis dennoch immer passt. Wer die oft kurzen Umbaupausen während diverser Konzerte kennt, wird das zu schätzen wissen.

lanfearthcWährend der kompletten Tour wurde unser Livesound immer gelobt, ich habe nicht ein einziges negatives Wort gehört. Das AX8 arbeitete zuverlässig und ohne das geringste Problem. Ein weiterer Vorteil war natürlich, dass das AX8 von 110 V bis 230 V betrieben werden kann, daher brauchte ich nur einen einfachen Adapter mit USA-Stecker und konnte loslegen.

Positiv anzumerken ist ebenfalls, dass sich das AXE-FX inzwischen rumgesprochen zu haben scheint. Wir hatten zwar einen festen Tourmischer, aber auch die Techniker vor Ort stellten keinerlei Fragen, wenn es darum ging direkt an FOH zu gehen. Meine Anmerkung kein Cab + Mikrofonierung nutzen zu wollen, wurde durchweg abgenickt und nicht hinterfragt, gerade Profis wissen das sogar zu schätzen. Auch die Monitormischer vor Ort sind dankbar, wenn die Bühne nicht von zahllosen 4x12-Cabs beschallt wird, das erleichtert ihren Job und hält den Bühnensound „sauber“.

Für Proben und Gigs im Inland werde ich das AX8 im Pedalboard integriert lassen, sobald Fluggigs anstehen wandert das AX8 aber in mein „Cabin Bag“ und ich habe meinen Sound quasi weltweit zur Verfügung. Das Axe FX II verbleibt bei mir im Studio, das AX8 im Proberaum, mein Wunsch wurde somit voll erfüllt.

Markus Ullrich 
Gitarrist bei Lanfear, Them, Septagon, A Cosmic Trail

www.lanfear.eu
www.facebook.com/thembandofficial
www.septagon666.blogspot.de
www.acosmictrail.bandcamp.com

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