Panorama

 

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DAS AXE-FX IST BEKANNTERMASSEN DIE PERFEKTE UND
ULTIMATIVE LÖSUNG FÜR DEN SOUND 

ODER FEHLT VIELLEICHT 
DOCH NOCH WAS? 

  

MIKROFON-PREAMPS
Mit Firmware 17 wurden nun auch Mikrofon-Preamp Simulationen in unser aller Lieblingsspielzeug integriert. Was hat es damit auf sich und wozu brauche ich das überhaupt? Na, schauen wir uns das mal zusammen an. 

SIGNALKETTE KOMPLETT
Schon seit Erscheinen des ersten Axe-Fx konnte jeder Gitarrist seinen Signalweg komplett selbst bestimmen. Ob es nun direkt von der Gitarre in die Amp-Sim und von dort in eine Endstufe und echte Box ging, oder ob man alles digital gehalten hat: Es war alles da, was man brauchte.

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MEHR ALS ALLES
Und auf dieses 'Alles' setzt Fractal Audio jetzt noch mal einen drauf! Wer schon einmal herkömmlich aufgenommen hat, kennt das Prozedere: Nachdem man den Sound von Gitarre, Amp und Box optimiert hat, wird das richtige Mikro ausgewählt und dies so lange hin und hergeschoben bis alles passt. Doch was danach passiert, davon bekommt man meist wenig mit.

WOZU BRAUCHE ICH DENN JETZT NOCH EINEN MIKROFON-PREAMP?
Nun, ganz einfach: Nachdem das Signal vom Mikrofon abgenommen wurde, muss es erstmal lauter gemacht werden, um verarbeitet werden zu können. Je nach Mikrofon ist hier mehr oder weniger Verstärkung nötig. Und während sich einige Hersteller auf die Fahnen geschrieben haben, ihre Geräte möglichst soundneutral zu halten, betreiben andere Firmen gewünschte Klangformung mit den Preamps.

DER LETZTE SCHLIFF
Und wie jeder andere Teil deiner Signalkette auch, beeinflusst ein Preamp natürlich das Endergebnis. Hier geht es meist weniger um riesige Änderungen, sondern mehr um den letzten Schliff. Das Signal sitzt mit einem guten Preamp einfach besser im Mix und klingt natürlicher. So profitiert letztendlich die gesamte Band davon und dir wird eine weitere Abkürzung zum perfekten Sound geboten. Wir sollten nicht vergessen, dass man für den Kauf eines solchen Gerätes in Hardware-Form gerne mal vierstellige Summen hinlegen kann. Und selbst Software-Plugins diverser Hersteller sind oft nur für hohe dreistellige Beträge zu bekommen. Hier gibt’s das Ganze – wie immer – als gratis Update geschenkt.

WIE NUTZE ICH DIE NEUEN PREAMPS IM AXE-FX?
Zunächst einmal so wie alles andere im Axe-Fx auch: Am besten du vertraust deinen Ohren und stellst alles so ein, wie es sich am besten anhört. Doch gehen wir mal Schritt für Schritt durch, welche Möglichkeiten wir haben:

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PREAMP TYPE
Hier hast du die Möglichkeit, die verschiedenen Simulationen auszuwählen. Das ist ein bisschen vergleichbar damit, den Amp zu wählen, der dir am besten gefällt. Das Angebot reicht von röhrenbetriebenen Vorverstärkern, über die FET-Varianten, bis hin zu der Simulation einer Aufnahme auf Band (Tape) und deren jeweils typische Verzerrungs- und Sättigungsverhalten. Für 'crunchige' Sounds könntest du mit den Tape Modellen beginnen, sollte deine Musik eher härter sein, so wähle einfach mal das 'Modern' Setting. Auch wenn du clean spielst, kannst du über die Simulation probieren, mehr 'Sparkle' in deinen Sound zu bringen oder das harte Top-End zu entfernen.

DRIVE
Wie du dir sicher denken kannst, regelt man hier das Gain. Auf dem VU-Meter unten siehst du dabei, wie sehr du den Preamp Eingang übersteuerst. Je näher du den 0dB kommst, desto mehr Verzerrungen wirst du hören. Wenn du dich erstmal mit dem neuen Sound vertraut machen möchtest, dreh den Drive ruhig mal so weit auf, bis du über die 0dB kommst. In den meisten Szenarien wirst du aber vermutlich darunter bleiben wollen.

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SATURATION
'This is where the magic happens', ist man versucht zu sagen. Technisch betrachtet kann man hier das Verhältnis von geraden und ungeraden Obertönen regeln. 

Was man fühlt: Je weiter du Saturation aufdrehst, desto mehr sättigst du dein virtuelles Tape, bzw. den Preamp. Und genau damit sorgst du dafür, dass sich später im Mix alles leichter ineinander fügt. Doch auch hier gilt natürlich: Nicht übertreiben, sondern erstmal nur soweit aufdrehen bis du die Ergebnisse wahrnehmen kannst.

BASS / MID / TREBLE
Hier hast du ein weiteres Mal die Möglichkeit deinen Sound feinzutunen. Lass ruhig alles auf 12 Uhr, oder versuche die Mitten und Höhen leicht anzuheben, um den gewünschten 'Sparkle' noch weiter zu betonen.

QUALITY
Ups, da hätte sich fast noch ein Parameter vor uns versteckt. Die Qualität der Preamps kannst du auf Seite zwei des Cab-Blocks einstellen. Wenn du irgendwelches Aliasing hörst solltest du 'High Quality' wählen. Ist dies nicht der Fall, belasse es ruhig bei Economy. Grob gesagt wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass du mit steigendem Gain auch die höhere Qualität nutzen möchtest. Aber wie immer gilt: Lass deine Ohren entscheiden.

ROCK ON!
Also los geht’s. Wähl den Preamp-Tab an, spiele mit den Einstellungen herum und erlebe, wie der Gitarristenglücklichmacher immer wieder neu begeistern kann!

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